
Joeri Lefévre (1986) ist ein zeitgenössischer Maler, der derzeit in Amsterdam, Niederlande, lebt. Er arbeitet vorwiegend mit Ölfarben auf Leinwand und lässt sich dabei von den Traditionen der figurativen Malerei inspirieren. Seine Werke sind eine Synthese aus persönlichen Fotografien, vor Ort entstandenen Gemälden und im Internet gefundenen Bildern. Lefévres charakteristische Arbeiten zeigen oft figurative Szenen, in denen Menschen in abgeschiedenen Umgebungen über das Leben nachdenken, sowie seine Pleinair-Gemälde, die das Wesen von Nicht-Orten einfangen.
Lefévres Schaffen dreht sich um die Auseinandersetzung mit Themen wie Existentialismus, Einsamkeit und den Auswirkungen von Entfremdung in der heutigen Gesellschaft. Zu seinen bemerkenswerten Projekten zählt „Blackpool’s“ (2023), eine Serie surrealer Kompositionen, die in einem fiktiven Ferienort spielen. In diesen Werken suchen die Figuren inmitten der Leere nach Sinn. In ähnlicher Weise porträtiert Lefévres Serie „Autobahn“ (2024) die Autobahn als metaphorischen Raum, in dem Individuen mit der Dichotomie von Freiheit und Zwang konfrontiert werden. Durch diese Projekte zeigt Lefévre die Herausforderungen des Lebens in der modernen Gesellschaft, verdichtet in intimen, persönlichen Szenen.
Seine Arbeiten wurden in verschiedenen Gruppenausstellungen in Europa gezeigt und von verschiedenen privaten und internationalen Sammlern erworben. Er hat auch an Pleinair-Veranstaltungen wie dem Noordwijk Painting Festival und Katwijk En Plein Air teilgenommen. Und im Jahr 2021 gewann er den königlichen Talens-Malpreis beim Noordwijk Painting Festival.

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